Nordschleswigscher Ruder-Verband

NRV-AKTUELL

16.01.2018 13:00 Uhr
Kinderergometerwettbewerb in Sonderburg

Einen Tag nach den Norddeutschen Ergometermeisterschaften in Lübeck luden der NRV und der Ruderlehrer die Kinder aus Nordschleswig zum Kinderergometerwettbewerb ins Bootshaus des Ruderverein Germania Sonderburg ein.

 

Der 14. Januar 2018 als Austragungstermin war bewußt gewählt worden, um die Kinder möglichst rasch nach den Weihnachtsferien wieder zum Training zu motivieren. Es gab kritische Stimmen, die diesen Termin als zu dicht an den Weihnachtsferien sahen. Bis zur Mitte der Woche sah es auch so aus, als würden die Kritiker recht behalten, waren bis dahin nur 6 Anmeldungen beim Ruderlehrer eingegangen. Aber dann trudelten die Anmeldungen der Kinder ein und am Sonntag begrüßte unser NRV Präsident Günther Andersen 15 Kinder (7 aus Sonderburg und je 4 aus Gravenstein und Lunden/Norderharde). Zusammen mit den Eltern und Schlachtenbummlern war es dann schon recht voll im großen Saal bei Germania.

 

Susanne und MOK hatten die Ergometer bereits am Freitag aufgestellt und professionell verkabelt. Alles war vorbereitet wie bei den Profis, wenn die ihre Wettbewerbe ausfahren. Auch für das leibliche Wohl war gut gesorgt. Hinter der Theke wirbelte das Team um Michaela Breer-Knobloch. Es gab Kaffee, Kuchen, Saft, Boller, Obst und einige Sachen mehr.


Für die Kinder gab es drei verschiedene Wettbewerbe zu absolvieren. Zuerst ruderten sie alle 1 Minute ganz klassisch so schnell es geht. Beim zweiten Wettbewerb waren die gefühlvolleren Aktiven im Vorteil, denn man ruderte zweimal für je eine Minute möglichst die gleiche Meterzahl. Dabei wurde das Meterdisplay weggeklappt und der große Monitor abgeschaltet. Und hier zeigte sich, daß die schnellsten Ruderer über die Minutendistanz nicht unbedingt auch das beste Gefühl für Gleichmäßigkeit haben. So verteilten sich die Medaillen aber recht gleichmäßig über alle Teilnehmer. Der letzte Wettbewerb war dann das Staffelrennen. Und dort setzte sich dann die Staffel aus Lunden/Norderharde mit Ronja Maria Knobloch als Verstärkung vor der Konkurrenz durch.

 

Nach zwei Stunden Wettrudern kam es dann zur Siegerehrung, die Günther Andersen persönlich vornahm. Um 13 Uhr war Feierabend. Die Ergometer waren schnell wieder verstaut und das Bootshaus aufgeräumt.

 

(Text und BIlder: Marc-Oliver Klages)

 

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