Nordschleswigscher Ruder-Verband

NRV Aktuell

28.08.2016
Bericht zur Aarhus Open Regatta 2016

Am letzten Augustwochenende fand auf dem Brabrand See die Aarhus Open Regatta statt. Die diesjährige Ausgabe präsentierte sich in einem Kleinformat. Das hatte mehrere Gründe. Auf Seiten des Organisationsteams gab es eine komplette Neuaufstellung des Personals. Dort mußte man sich erst einmal zurechtfinden und einarbeiten.

 

Auf der Aktivenseite fehlten die ganzen Nationalteams. Die Olympiaruderer befanden sich noch im wohlverdienten Urlaub. Und in Rotterdam fanden zudem die Weltmeisterschaften der nichtolympischen Ruderer, sowie der U23- und U19-Mannschaften statt. Bei den Masters wirft die World-Masters Regatta, die im September in Kopenhagen stattfindet, ihre Schatten voraus. Diese Altersgruppe zog es in der Mehrzahl vor, lieber zu Hause zu trainieren als sich mit den Altersgenossen auf dem Wasser zu messen.

 

Werner und Kim auf dem Weg zum StartAuch bei den NRV-Aktiven war die Teilnehmerzahl recht gering. Beim ARV wurde das Jubiläum gefeiert und so blieben einige Rennruderer lieber zu Hause. So waren es Werner Güttel und Susanne Klages von Germania, Kim Schauer Boysen vom ARV und Britta Hirschauer vom DRH, die die Farben des NRV in Aarhus vertraten. Werner und Kim gingen im Einer und Doppelzweier an den Start. Am Sonnabend bei bestem Sonnenschein und leichtem Gegenwind hatten beide mit den Begrenzungsbojen zu kämpfen und belegten Plätze im hinteren Mittelfeld.

Britta und Susanne im Kampf gegen die männliche Konkurrenz

 

Am Sonntag stellten sich alle vier Aktiven dem Starter. Britta und Susanne belegten im Doppelzweier den Silberrang und Britta gewann später im Einer noch eine Bronzemedaille. Kim und Werner kämpfen wacker im Einer und auch im Doppelzweier. Sie erruderten gute Platzierungen, belegten aber keine Medaillenränge.

 

Auf der Rückfahrt gab es noch Kaffee und Kuchen im DRH, so daß Bootswagenfahrer MOK den Rest der Reise gut gestärkt antreten konnte.

 

 

Kim, Werner, Britta, Susanne und MOKFür das Organisationsteam der Aarhus-Regatta bleibt zu hoffen, daß sich der Regattakalender im nächsten Jahr etwas entzerrt, damit man wieder mehr Ruderer auf dem Brabrand See begrüßen kann. Das ist nicht nur gut für die Clubkasse, sondern auch für das Selbstbewußtsein der Macher hinter den Kulissen.

 

(Text: Marc-Oliver Klages, Bilder: privat)

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Einen Bericht aus "Der Nordschleswiger" findet Ihr hier in unserer Pressseschau